MAN-Kompressoren für großes CO2-Projekt

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Das Rotterdamer Projekt zielt darauf ab, jährlich 2,5 Millionen Tonnen CO2 unter der Nordsee zu speichern.

MAN Energy Solutions wird drei integrierte Kompressorstränge (IGC) für das erste großtechnische Projekt zur Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) in den Niederlanden liefern.

Die Hafenbehörde Rotterdam, Energie Beheer Nederland BV (EBN) und NV Nederlandse Gasunie führen gemeinsam das Projekt Porthos (Port of Rotterdam CO₂ Transport Hub and Offshore Storage) durch, das von der Europäischen Union als Projekt von gemeinsamem Interesse (PCI) anerkannt ist.

Der Leistungsumfang von MAN Energy Solutions umfasst die Lieferung von drei Kompressorsträngen des Typs RG 28-6; eine Bestellung von zwei weiteren Einheiten ist für einen späteren Zeitpunkt vorgesehen. (Bild: MAN Energy Solutions)

Porthos plant, jährlich 2,5 Millionen Tonnen CO₂ in erschöpften Erdgaslagerstätten unter der Nordsee zu speichern. Das CO₂ stammt von verschiedenen Unternehmen im Rotterdamer Hafengebiet – einer Region, die für über 16 % der niederländischen CO₂-Emissionen verantwortlich ist. Mithilfe der Technologie von MAN Energy Solutions wird das CO₂ komprimiert und anschließend in ein abgedichtetes Reservoir aus porösem Sandstein in über 3 km Tiefe unter der Nordsee transportiert und injiziert. Innerhalb von 15 Jahren sollen so insgesamt 37 Millionen Tonnen CO₂ dauerhaft gespeichert werden, so die Unternehmen.

„Das Projekt Porthos wird nicht nur eine entscheidende Rolle dabei spielen, die Niederlande auf dem Weg zur Klimaneutralität zu begleiten, sondern ist auch mit seinem innovativen Ansatz, eine CO₂-Transport- und Speicherinfrastruktur für mehrere Unternehmen zu schaffen, ein echter Gewinn“, sagte Dr. Uwe Lauber, CEO von MAN Energy Solutions. „Solche wegweisenden Initiativen sind unerlässlich, um die CCS-Bemühungen voranzutreiben und schwer reduzierbare Emissionen effektiv zu verringern.“

Porthos hat Verträge mit Air Liquide, Air Products, ExxonMobil und Shell unterzeichnet und wird deren jeweilige CO2-Emissionen auffangen und in eine gemeinsame Pipeline einspeisen, die rund 30 Kilometer durch das Rotterdamer Hafengebiet verlaufen wird.

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